Ein ambulanter Dienst für selbstbestimmte Menschen.

Liebste Zitrone …

Ganz nach unserem Motto „Schickt dir das Leben Zitronen, machen wir daraus Limonade“,
haben wir heute ein wunderbar erfrischendes Stück Poesie für euch.
Lasst euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern und genießt eine dampfende Tasse „Heisses Wasser mit Zitrone und Ingwer“ ( wirkt Wunder bei dieser Jahreszeit ).
Ein herzlicher Dank für die schönen Zeilen geht an Antje Remke von
Denken neu lenken – Coaching

 

 

Meine Ode an die Zitrone

Viele verziehen nur das Gesicht und sagen, dass du sauer bist.

Aber ich verstehe dich, ich wäre auch sauer, wenn alle so ein Gesicht machen.

Dabei hast du auch ganz andere Qualitäten und bist ein Schatz.

Das muss mal gesagt werden.

Dein Gelb leuchtet.

Deine Vitamine verscheuchen die Viren.

Dein Duft erfrischt.

Manche erkennen, dass sauer lustig macht.

Du bist sehr flexibel und gern unterwegs.

Man kann dich treffen in Limonaden, Cocktails, in Duschgels, im Brausepulver, im Eis und an vielen anderen Orten.

Du liebst auch die Gesellschaft von Äpfeln, Bananen und Orangen.

Ich mag dich und freue mich, dass es dich gibt.

Text: Antje Remke
Fotos: ©Anna Drechsler 2015

Ayurveda kann so einfach sein – ein goldenes Heilrezept für die kalte Jahreszeit

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Der Winter steht vor der Tür und wir haben mit kalten Füßen und laufender Nase zu tun. Das Rezept, welches wir euch heute ans Herz legen möchten, passt perfekt um sich ein bisschen zu wärmen und das Immunsystem zu stärken. Die „Goldene Milch“ wärmt, spendet Trost und hält eine drohende Erkältung fern. Dabei ist sie auch noch super einfach zubereitet und in wenigen Minuten haltet ihr eine dampfende Tasse von diesem goldenen „Wundermittel“ in den Händen.

Der Star der heutigen Show ist das Pulver der Kurkumawurzel, die auch Gelbwurz oder Safranwurz genannt wird. Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und enthält jede Menge Curcumin, welches für die gelbe Farbe sorgt und dem unter anderem eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird.
Kurkuma wird sowohl in der ayurvedischen als auch in der chinesischen Küche als alltägliches Heilmittel verwendet.
Um nur einige der heilenden Eigenschaften zu nennen: Kurkuma entgiftet die Leber, wirkt Völlegefühl entgegen und kurbelt die Verdauung an. Das Curcumin im Kurkuma wirkt stark entzündungshemmend und schmerzlindernd und wird deshalb vor allem bei Arthrose- und Rheumaerkrankungen eingesetzt. Auch in der Vorbeugung von Alzheimer soll es eine Rolle spielen. Es wirkt antioxidativ, antiseptisch und stärkt das Immunsystem, senkt sowohl einen Blutzuckerspiegel als auch hohen Blutdruck und wirkt dabei regulierend auf den Cholesterinspiegel.

Wir sehen – diese „unscheinbare“ Knolle kann so einiges.
Damit das kaum wasserlösliche Curcumin seine volle Wirkung entfalten kann, ist es nötig Kurkuma immer in Verbindung mit einem gesunden Öl einzunehmen, es kann zum Beispiel Kokosöl verwendet werden, welches selbst viele Heileigenschaften besitzt. Wählt in jedem Fall aber ein natives.
Auch die Beigabe von gemahlenem schwarzen Pfeffer steigert durch das enthaltene Piperin die Wirkung des Curcumins um den Faktor 2.000. Es lohnt sich also!

All diese tollen Dinge, die der Kurkuma uns bringt, finden wir in der „Goldenen Milch“, die wir heute zubereiten wollen um uns etwas Gutes zu tun und einen gemütlichen Abend mit einem Stück ayurvedischer Heilkunde zu begehen.

 

Gesund muss nicht kompliziert sein – gönnt euch eine goldene Minute.
Denn: Gelb macht Glücklich!

 

Zuerst wird eine Paste aus Kurkumapulver und Wasser hergestellt, die ihr in einem verschlossenen Glasgefäß gut zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren und in Milch, Joghurt oder auch Reis mischen könnt.

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Kurkuma-Paste Grundrezept

• 1/4 Tasse gemahlenes Kurkuma (aus dem Bioladen, zum Beispiel von Sonnentor)
• 1/2 Tasse Wasser (gefiltert wenn möglich)

Diese Mischung für einige Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und mit einem Holzlöffel gut umrühren.
Am Ende soll die Paste dickflüssig aber nicht zu trocken sein.

 

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Rezept für 1 Tasse „Goldene Milch“

• 1 Tasse Getreidemilch
• 1 Teelöffel Kurkumapaste oder mehr
• 1 Teelöffel  natives Kokosöl oder anderes natives Öl
• Etwas gemahlenen schwarzen Pfeffer
• bei Bedarf etwas Wasser zum Verdünnen
• Süße nach Belieben

Traditionell wird hier pflanzliche Milch, zum Beispiel Hafer-, Mandel- oder Sojamilch benutzt und kann sogar noch mit Wasser verdünnt werden. Nehmt, was euch am Besten schmeckt!
Ich habe Hafermilch genommen, da ich den süßen und neutralen Geschmack mag. Solche veganen Milchersatzprodukte findet man heutzutage in jedem gut sortierten Supermarkt.
Getreidemilch und Kurkumapaste werden einfach in einem Topf vermischt und 4-5 Minuten bei kleiner Hitze unter Rühren erwärmt.
Die Beigabe des Pfeffers ist optional, meine Empfehlung ist aber – probiert es ruhig mal aus! Geschmacklich passt er super zu dem süßen Getränk und wärmt schön von innen.
In eure Tasse gebt ihr nun nach Belieben etwas Süße in Form von Honig oder Ahornsirup hinzu, je nachdem was ihr mögt.
Auch das Öl wird unter die warme Milch gerührt. Ich benutze Kokosöl, weil es einen tollen Geschmack hat und viele gute Dinge für Körper, Haut und Haare tut. Fertig!

Gönnt euch dieses wohltuende Getränk ein oder zweimal am Tag und profitiert von den Heilkräften der Kurkumawurzel.

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Quelle: http://www.1akitchen.com/goldene-milch-golden-milk/
Fotos:  ©Anna Drechsler 2015

 

Frederic Laloux – sehr inspirierend….

Ich lese gerade sein Buch „Reinventing Organisations“ und teile gerne diesen Vortrag von Frederic Laloux.

Er bringt später im Text ein Beispiel aus Holland: BUURTZORG. Das  bedeutet auf Deutsch Nachbarschaftspflege.

Dabei zeigt er, dass Hauskrankenpflege nicht aufreibend, frustrierend und für alle Beteiligten eine Quälerei sein muß.

Ganz im Gegenteil: BUURTZORG hat die höchste Patientenzufriedenheit im Vergleich zu 307 Mitwettbewerbern und wurde seit 2011 viermal in Folge von seinen Mitarbeiter*innen zum „Attraktivsten Arbeitgeber in den Niederlanden“ gewählt.

So möchte ich auch arbeiten. Da muß ich hin, mir das genauer angucken!

Pflege 2.0

Quelle: Frankfurter Rundschau

Quelle: Frankfurter Rundschau

so kann’s kommen…